ISU Paarlauflehrgang 2018 Sochi/Russland

Danke an Robert, für den kleinen Bericht. Aus Deutschland an diesem Lehrgang dabei Talisa und Robert aus Berlin, außerdem Greta und Anton (Oberstdorf).

 

Sochi 2018
Als am 19. April unser Flieger aus Moskau kommend in Sochi einschwebte, war der Himmel strahlend blau und wir erblickten von weit oben noch die Wahrzeichen Sochis – die olympischen Anlagen. Wir, Talisa und ich und ein weiteres, neu zusammengestelltes  Paar aus Deutschland waren voller Erwartung auf  intensive sportliche und interessante Tage bei den besten Eislauftrainern Europas. Der Transport vom Flughafen zu unserem Hotelkomplex funktioniert genauso gut wie vor zwei Jahren.  Auch dieses Mal gab es ein internationales Teilnehmerfeld aus dem Junior- und Seniorbereich: Paare aus Spanien, Italien, Russland, Österreich, USA, Kroatien, Schweiz, Ungarn und Deutschland waren vertreten- insgesamt 16 an der Zahl. Die sieben Tage Paarlauftraining waren im Ablauf strukturiert. Am ersten Tag waren alle Teilnehmer in altersabhängigen Gruppen auf dem Eis. Es wurden acht Stunden lang Sprünge, Würfe und Pirouetten geübt, Kraft, Ballett und Hebungen auf dem Land.  Am Ende des Tages wurden wir nach den Einschätzungen der Trainer in leistungsabhängige Trainingsgruppen zusammengefasst. Talisa und ich bildeten für das Intensivtraining mit den Amerikanern und den beiden spanischen Paaren eine Gruppe. Unsere Viererpaargruppe wurde auf dem Eis von Dmitri Savin, Robin Szolkowy und Vladislav Zhonirsky, bei den Einzelsprüngen von Alexei Urmanov und im Off-ice von Igor Tchiniaev betreut.

Sochi1

Mit dem Trainer und Chroreographen Dmitri Savin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für Talisa und mich wurde das komplette Kurzprogramm im Anschluss an das schon intensive tägliche Training mit Dmitri Savin entwickelt. Wer jetzt glaubt, damit wäre der Trainingstag beendet, irrt. Abends trafen wir uns im Seminarraum und diskutierten die neuen Anforderungen für die kommende Saison.
Rückwirkend betrachtet war dies zwar sehr schön und zielführend, aber auch ziemlich anstrengend.  Der Schwerpunkt in dieser Zeit lag auf dem Erlernen und Perfektionieren von neuen Elementen wie der Rückwärts- Auswärts – Todesspirale und neuen Hebungen.  Wir glauben und hoffen, dass unsere beiden Programme in der nächsten Saison diese Erfolge und Anstrengungen auch widerspiegeln. Traditionell wird zum Abschluss der Trainingswoche ein Showprogramm der Paare vor interessiertem Publikum präsentiert. Auch in diesem Jahr hatten wir einen Nachmittag trainingsfrei. Talisa hat Sochis Shoppingmeile mit Freundinnen unsicher gemacht; ich habe die Zeit dazu genutzt-die Leser meines Berichts vor zwei Jahren erinnern sich vielleicht- die nicht mit Geschwindigkeit gedrosselten Segways an ihre Belastungsgrenze zu bringen.  Anschließend möchte ich noch einen kleinen, sportlich nicht entscheidenden, Wermutstropfen erwähnen: Für uns Sportler standen im Hotel Schwimmbad, Wellnessbereich und Sauna nicht mehr zur Verfügung und das Essen, das vor zwei Jahren im Büffetform unbegrenzt verfügbar war, wurde rationiert.

 

Sochi 2

Allerdings war wie vor zwei Jahren die Organisation perfekt und wir haben sicherlich noch einen Koffer in Sochi…
Talisa und Robert

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *