Olympia 2018

welcome süd korea

IMG-20180213-WA0018

Foto: L. Gross

 

Das russische Paarlaufpaar Stolbova/Klimov und das russische Eistanzpaar Stepanova/Bukin dürfen nicht an den Olympischen Spielen 2018 teilnehmen.

Das IOC hat Ksenia Stolbova und Ivan Bukin die Teilnahme an den olympischen Spielen verweigert. Nach Angaben des russischen Verbandes erfolgte die Verweigerung ohne Angabe von Gründen. Die Entscheidung überrascht um so mehr, weil gegen keinen einzigen Eiskunstläufer aus Russland irgendwelche Sanktionen und Sperren verhängt wurden. Russland will mit juristischen Mitteln gegen die Entscheidung vorgehen.
Nach dem heutigen Stand werden also Ksenia Stolbova / Fedor Klimov im Paarlauf und Alexandra Stepanova / Ivan Bukin im Eistanz, nicht an den olympischen Spielen teilnehmen.

Nachtrag:

Die Teamolympiasieger von 2014 Ksenia Stolbova / Fedor Klimov (RUS)
werden nach dieser Saison ihre Laufbahn beenden, das teilte ihre
Trainerin Nina Mozer am Morgen mit. Stolbova war ohne Angabe von
Gründen, durch das IOC nicht zu den Spielen 2018 eingeladen worden.

Unbestätigten Informationen zur Folge hat Stolbova in diesem Winter
einen Dopingtest verpasst und wurde deshalb von der WADA verwarnt.
Normalerweise ist das aber kein Beinbruch. Erst drei verpasste
Dopingtests innerhalb von 12 Monaten gelten als Dopingvergehen und
ziehen eine Sperre nach sich. Für das IOC war aber offenbar dieser
verpasste Test ausreichend um Stolbova auszusperren.
Die ISU sieht dagegen keinen Grund für irgendwelche Sanktionen, so dass
Stolbova / Klimov bei der WM 2018 ihren Abschied geben können. Auch bei
Ivan Bukin, der ebenfalls keine Einladung nach Südkorea erhielt, sieht
die ISU keinerlei Gründe für irgendwelche Maßnahmen.

Die Startlisten: Herren   Damen   Paare  Eistanz   Team-Listen

http://www.isuresults.com/results/season1718/owg2018/

Der Deutsche Olympische Sportbund hat acht Eiskunstläufer/innen sowie das Betreuerteam für die Olympischen Winterspiele in PyeongChang 2018 nominiert:

Paarlaufen

Bruno Massot (EC Oberstdorf), Aljona Savchenko (EC Oberstdorf)

Ruben Blommaert (SC Berlin), Annika Hocke (SCC Berlin)

Eistanzen

Kavita Lorenz (EC Oberstdorf), Joti Polizoakis (EC Oberstdorf)

Damen

Nicole Schott (Essener Jugend Eiskunstlauf)

Herren

Paul Fentz (SC Berlin)

 

Betreuerteam

Dr. Sven Authorsen (Arzt)

Jean-François Ballester (Trainer)

Udo Dönsdorf (Mannschaftsleiter)

Ouadya Hamid (Physiotherapeut)

Michael Huth (Trainer)

Alexander König (Trainer)

Romy Oesterreich (Trainerin)

Knut Schubert (Trainer)

Martin Skotnicky (Trainer)

 

Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg!
– Quelle: DEU 24.1.2018 –

http://www.sportschau.de/olympia/sportarten/eiskunstlauf/video-die-gesichter-olympias—aljona-savchenko-und-bruno-massot-100.html

 

 

Team Deutschland

Nachfolgend einige Links zu den Eiskunstlauf-Videos der einzelnen Sendeanstalten
Entweder sind die Videos einzeln nacheinander aufgeführt oder in einer Zeile, dann auf > klicken dann folgen
die nächsten Videos:

Eurosport

ZDF

ARD

IMG-20180213-WA0017

Foto: L. Gross

 

 Freitag, 9. Februar

Im Teamwettbewerb belegt Paul Fentz nur Rang neun im Kurzprogramm. Aljona Savchenko/Bruno Massot werden nur dritte im Kurzprogramm. Das Team Deutschland liegt damit nur auf Rang acht. Hier war mehr möglich ! Es folgt nun noch der Kurztanz und das Kurzprogramm der Damen. In Führung liegt derzeit das Team aus Kanada. Im Eistanz erreichen Kavita Lorenz/Joti Polizoakis Platz acht. Nicole Schott wird ebenfalls achte. Am Ende belegt Deutschland Rang sieben, damit einen Rang besser als in Sotschi. In Führung der fünf Finalnationen liegt Kanada, vor den OAR und den USA. 

Sonntag, 11. Februar

Duhamel/Radford aus Kanada lassen in der Paarlaufkür nichts anbrennen und gewinnen diese im Teamwettbewerb. Kanada baut damit den Vorsprung aus und führt mit 45 Pkt, vor dem Team aus OAR und den USA, knapp dahinter Italien.

Montag, den 12. Februar

Kanada sichert sich mit 73 Pkt. klar das Team Gold, vor allem die Eistänzer Virtue/Moir überzeugten abermals mit sensationeller Kür. Silber geht an das Team von OAR mit 66 Pkt. Bronze holen die Vereinigten Staaten mit 62 Pkt. Das Finalfeld komplettieren Italien auf Platz vier und Japan auf Platz fünf. Deutschland kommt auf Rang sieben. Überraschend der 10 und letzte Platz für Frankreich.

Tessa VIRTUE

Virtue/Moir gewinnen souverän für Team Kanada, sowohl Shortdance, als auch die Kür.

 

IMG-20180213-WA0001

Team Deutschland (Platz sieben) mit Besuch von Frank-Walter Steinmeier. Fotos: Tanja Flade

 

Dienstag, 13. Februar 

Trainingseinheiten von Aljona und Bruno, Annika und Ruben: Beide Paare absolvierten gute und sehr gute Trainingseinheiten. Annika und Ruben gehen mit Startnummer acht in das Kurzprogramm. Aljona und Bruno starten mit Startnr. 21, als vorletzte. Wir wünschen beiden Paaren viel, viel Glück ! Anbei noch zwei kleine Aufnahmen von Savchenko/Massot.

Mittwoch, 14. Februar

Bericht Paarlauf Kurzprogramm:

22 Paare waren diesmal qualifiziert und die besten 16 dürfen die Kür zeigen. Darunter ganz erfreulich die EM achten von Moskau Annika Hocke/Ruben Blommaert aus Berlin. Bis auf einen kleinen Patzer von Ruben, bei der Landung touchierte er mit der Hand die Bande, gelangen alle Elemente sehr gut, darunter auch der Twist ! Mit der neuen persönlichen Bestleistung von 63.04 Pkt rutschen sie als 16. in das Finale. Dieses erreichen leider nicht, unsere Österreichischen Freunde, Miriam Ziegler/Severin Kiefer. Mit 58.80 Pkt. scheiden sie auf Platz 20 aus. Mit einer erneuten Leistungssteigerung können die Nordkoreaner Ryom Tae Ok/Kim Ju Sik aufwarten. Mit ihrem genialen Beatles Song: A Day in the Life von Paul Mc Cartney und John Lennon gespielt aber von Jeff Beck und sieben sauberen Elementen erreichen sie mit 69.40 Pkt. eine neue persönliche Bestleistung. Begleitet wurden sie von einer etwa rund 60-70 Personen umfassenden Nordkoreanischen Delegation aus dem Publikum mit der neuen (inofiziellen) Flagge schwenkend. Unmittelbar nach dem Nordkoreanischen Paar, war diese Ansammlung verschwunden.

Nicht so gut lief es leider für Aljona Savchenko/Bruno Massot. Er springt den Salchow leider nur doppelt und der Wurfflip war gut von Aljona ausbalanchiert. 76.59 Pkt. reichen derzeit nur für Platz vier. Unmittelbar davor platzieren sich die Kanadier Meagan Duhamel/Eric Radford, dessen 3 f Lutz alles andere als synchron war. Sie erhalten 76.82 Pkt. Chinas Wenjing Sui/Con Han lassen derweil keine Zweifel aufkommen, das der Sieg nur über sie geht. Mit 82.39 Pkt. und sieben exzellenten Elementen,bleiben sie an der Spitze. Evgenia Tarasova/Vladimir Morozov aus OAR kommen elementtechnisch sehr gut durch das Programm, kommen aber in den Komponenten nicht annähernd an die Chinesen und die Deutschen heran. Die Preisrichter und das Technische Panel tun aber erneut genau das Gegenteil. Mit 81.68 Pkt. erzielen sie eine neue persönliche Bestleistung und belegen derzeit Platz zwei. Mit den Startnummern vier und 13 gehen die beiden deutschen Paare in die Kür. Wir wünschen viel, viel Glück ! Das Aljona und Bruno als erste laufen in der letzten Gruppe, ist  vor allem für Aljona ein gutes Omen. Sie können damit vorlegen, und diese Kür hat es in Sich.!!!
PK-Canada-china

v.l. Tarassova/Morozov 2, Sui/Han 1 und Duhamel/Radford 3

 

Das Video vom Kurzprogramm kann unter folgendem Link angeschaut werden:

Paarlauf Kurzprogramm

Hier noch einige Bilder vom Tag

Rene

 

 

IMG-20180214-WA0000

 

 

 

Eislauf

Donnerstag, 15. Februar

Wir sind Olympiasieger 2018 im Paarlaufen!

Ein absoluter Traum geht für Aljona Savchenko/Bruno Massot in Erfüllung. Mit der Kür der Unendlichkeit gewinnen sie in überzeugender Manier und der Weltrekordpunktzahl (Kür) von 159.37 Pkt. und der Gesamtpunktzahl von 235.90 Pkt. die Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen von PyeongChang ! Herzlichen Glückwunsch für diese fulminante Kür mit Gänsehautfeeling und der Weltklasseaufholjagd! In der Kür klappte von Anfang bis Ende einfach alles an Höchstschwierigkeiten. Und das I Tüpfelchen war die grandiose Choreographie dieses Programms inklusive der Umsetzung. Nach 66 Jahren gibt es wieder einen deutschen Triumph. Tränen der Freude, auch für dieses Programm wurden bei vielen vergossen, neben uns zahlreichen Fans, Verwandten und Bekannten, auch von Tatjana Tarassova. Am meisten weinte Aljona selbst. Wir sind hier vor Ort noch immer überwältigt, benommen, fassungslos. Ich habe fast keine Stimme mehr so habe ich gebrüllt. Danke an alle, Trainer Alex König, J. F. Ballester, alle Choreographen allen voran Christopher Dean und John Kerr, danke an den früheren Trainer Ingo Steuer der beiden, aber vor allem Aljona über Jahre betreut  und die ersten Feinschliffe des Diamanten gegeben hat . 9x gab es übrigens in den Komponenten die Traumnote 10 !

 

Sieger am Eis

 

Savchenko-Massot

 

Sieger

IMG-20180215-WA0009

 

 

IMG-20180215-WA0011

 

 

 

IMG-20180215-WA0010

SO sehen Olympia-Sieger aus!

 

 

Auch über unser zweites Paar, Annika Hocke/Ruben Blommaert können wir uns nicht beschweren. Mit 171.98 Pkt. behalten sie Platz 16. Nur die letzte Kürminute wurde für beide etwas schwer. Aber für beide war dieser Finaleinzug schon ein riesiger Erfolg. Darauf lässt sich weiter aufbauen !!!

https://www.eurosport.de/eiskunstlauf/pyeongchang/2018/olympia-2018-hocke-blommaert-feiern-erfolgreiches-olympia-debut_vid1058622/video.shtml

IMG-20180215-WA0003

 

Für die anderen Paare nach Aljona und Bruno war es eher schwer die Programme zu laufen. Meagan Duhamel/Eric Radford (Kanada) zeigten aber recht starke Nerven. Sie verpatzt zwar den 3 f Lutz als Einzelsprung, alles andere war nahezu perfekt im technischen Bereich incl. 4f Wurfsalchow. Sie erzielen 230.15 Pkt. und holen damit die erhoffte Medaille (Bronze). W. Sui/C. Han aus China versuchten vergebens mit Nessum Dorma dagegen zu halten, aber ihre Schwächen, vor allem für den 3 f Salchow von ihr, wurden einmal mehr deutlich. Am Ende erreichen sie 235.47 Pkt. und damit 0.47 Pkt weniger als Aljona und Bruno. Hier war mir klar, dass es Gold geben wird für die beiden Wahloberstdorfer. Denn das Paar E. Tarasova/V. Morozov (OAR) mit ihrer fürchterlichen Kür zur Musik von Candyman u. Elvis Presley versagen die Nerven, sie patzt gleich zweimal und müssen sich mit 224.93 Pkt. mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben. Da waren die Küren der Franzosen James/Cipres und der Italiener Marchei/Hotarek viel unterhaltsammer und flüssiger. Gut, unter Nordkoreoanischer Zuschauerfraktion präsentierten sich die dritten der Vier Kontinentmeisterschaften Ryom/Kim. Mit 193.63 Pkt. erzielen sie erneut eine persönliche Bestleistung und belegen Platz 13. Die Zuschauerzahlen waren an beiden Tagen gut, aber es war nicht ausverkauft !

Kür Paare letzte Gruppe: http://www.sportschau.de/olympia/sportarten/eiskunstlauf/video-eiskunstlauf—die-entscheidung-in-der-kuer-der-paare-100.html

 

PK ersten 3

v.l. W. Sui/C. Han, Savchenko/Massot, Duhamel/Radford

 

Freitag, 16. Februar

Kurzprogramm der Herren. Mit Startnummer 15 geht Paul Fentz an den Start.

Und Paul Fentz ging auf Nummer sicher. Er verzichtet auf den vierfach TL. Die Kombi aus zwei dreifach TL bringt noch die meisten Pluspunkte, für den 3f Axel gab es leichte Abzüge. Mit 74.73 Pkt. rutscht er als 24. gerade so in das Finale. An der Spitze des Feldes liegt Y. Hanyu. Mit 111.68 Pkt. geht er in Führung. Sämtliche Elemente wurden mit +2 und +3 bewertet. Alleine für die Kombi, im zweiten Teil des Kurzprogrammes (KP) 4f/3f Tl erhielt er 18.63 Pkt. Ganz Japan träumt vom Gold. Vorerst zweiter, sein Trainingskamerad Javier Fernandez. 107.58 Pkt. erreicht der Spanier, der lediglich den 3f Axel in die zweite Hälfte des KP legt. Shoma Uno folgt auf Platz drei mit 104.71 Pkt. Boyang Jin aus China folgt knapp dahinter mit 103.52 Pkt. Er kratzt mit 19.76 Pkt. an der 20 Pkt. Marke für seine 4f Lutz/3f TL Kombination ! Dmitri Aliev für OAR startend, zeigt mit 98.98 Pkt. das der Vizeeuropameistertitel keine Eintagsfliege war. Alle anderen scheinen ohne Medaillenchancen. Am schlimmsten erwischte es Nathan Chen aus den USA dessen KP völlig misraten war. Er liegt derzeit nur auf Platz 17.

 

 

Samstag, 17. Februar

Das erwartete Sprungfestival gab es bei der Herrenkür. Paul Fentz läuft wieder vorsichtig, ohne Vierfach Versuch. Warum eigentlich? Als 24. kann er nicht weiter nach hinten rutschen. Im zweiten Teil der Kür offenbarten sich erneut eklatante Schwächen. Mit 214.55 Pkt. belegt er Platz 22. Nathan Chen (USA) schafft das in der Kür mit mit 215.08 Pkt. Unterstützen möchte man so eine Kür aber nicht. Die Kunst bleibt bei Chen fast auf der Strecke. Mit 297.35 Pkt. belegt er Platz 5, nach Platz 17 im Kurzprogramm. Der Chinesische Vier Kontinentmeister Boyan Jin erreicht 297.35 Pkt. und verpasst deutlich eine Medaille. Diese holt sich endlich der Spanische Superstar Javier Fernandez, der künsterlisch für mich der Beste Läufer ist. Silber wäre verdient gewesen, Bronze ist es geworden mit 305.24 Pkt. Shoma Uno aus Japan holt sich Silber mit 306.90 Pkt. Japan im Taumel, denn Yuzuru Hanyu holt die Goldmedaille, trotz zweier Patzer überlegen ! 317.85 Pkt. ein Überlegener Sieger, auch wenn die reine Kürwertung an Nathan Chen geht. Die Halle war sehr gut besucht bei der Kür, aber auch hier gab es noch leere Plätze, was ungewöhnlich ist.

IMG-20180217-WA0003

v.l. S. Uno, Y. Hanyu, J. Fernandez

Montag, den 19. Februar

Die Eistänzer präsentieren ihren Kurztanz. Bereits mit Startnummer drei müssen Kavita und Joti ran. Mit 59.99 Pkt führen sie nach der ersten Gruppe, müssen dennoch bangen um den Finaleinzug. Sie schaffen es, denn das französische Paar  Lariault/Le Gac haben genau 2 Hunderstel (59.97) weniger! Geschafft, Glückwunsch! Platz 17 nach dem Kurztanz. Generell wird bisher sehr streng bewertet. Und das setzte sich auch fort. Eine kleine Vorentscheidung könnte schon gefallen sein. Die Kanadier T. Virtoue/S. Moir setzen sich mit der persönlichen Bestleistung von 83.67 Pkt. an die Spitze und das deutlich. Im technischen Wert waren sie zwei Ticks besser, zum einen die Twizzles, außerdem bekommen die Franzosen ein Element nur mit Level 3 zugesprochen. G. Papadakis/G. Cizerone erreichen als zweite 81.93 Pkt. Im Prinzip haben noch sechs  Eistanzpaare die Chance auf Bronze. Derzeit die günstigste Ausgangsposition haben die beiden US amerikanischen Paare Hubell/Donohue mit 77.75 Pkt und das Geschwisterpaar Shibutani mit 77.73 Pkt. Dahinter folgen Cappellini/Lanotte aus Italien die es auf 76.57 Pkt. bringen.

 

IMG-20180219-WA0000

Joti und Kavita

 

 

PK Tessa Virtue

Die ersten drei Paare nach dem Kurztanz

Dienstag, 20. Februar

Kavita Lorenz/Joti Polizoakis können sich im Kürtanz noch um einen Rang verbessern. Sie werden auf Platz 16 einrangiert mit insgesamt 150.49 Pkt. Vor allem die Twizzls können mit Level 4 und fast durchweg +2 Punkten. Erwartungsgemäß siegen Tessa Virtoue/Scott Moir aus Kanada, auch wenn sie sich mit der zweitbesten Kür zufrieden geben müssen, reicht der Vorsprung aus dem Kurztanz aus. Sie erreichen 24 x die Traumnote 10 in den Komponenten, die Franzosen 27 x. Dennoch reicht es nicht. Mit insgesamt 206.07 Pkt. holen die Kanadier Gold. Gabrielle Papadakis/Guilliaume Cizeron (FRA) kommen auf 205.28 Pkt. Im US amerikanischen Kampf um Bronze setzten sich Maia und Alex Shibutani mit 192.59 Pkt. klar durch. Madison Hubbell/Zachary Donohue (USA) durch Sturz und fehlendes Element, platzieren sich auf Rang vier mit 187.69 Pkt. Erstmals seit dem Eistanz 1976 olympisch wurde gab es keine Medaille für ein russisches Eistanzpaar. Trotz großen Kampf und sehr guter Kür müssen sich Bobrova/Soloviev mit 186.92 Pkt mit Platz fünf begnügen. Die Zuschauerzahlen waren vor allem im Kurztanz erschreckend niedrig. Zur Kür war die Halle besser besucht.

 

 

IMG-20180220-WA0000

Kavita Lorenz/Joti Polizoakis

 

2.Papadakis/Cizeron   1. Virtoue/Moir   3.Shibutani/Shibutani

IMG-20180220-WA0001

Mittwoch, 21. Februar

Nicole Schott ist zuversichtlich für ihren Start bei olympischen Spielen und geht mit Startnummer 17 in das Kurzprogramm. Und das lief richtig gut für Nicole. Sie kommt fehlerei durch das Programm und erreicht 59.20 Pkt. Sie ist damit die sechsbeste Europäerin. In Führung nicht überraschend liegt die Europameisterin Alina Zagitova (OAR) mit der neuen Weltrekordzahl von 82.92 Pkt. Evgenia Medvedeva (OAR) muß sich trotz 6x mit der Traumnote 10 bedacht in den Komponenten, mit Platz zwei zufrieden geben. Sie erhält 81.61 Pkt. Zagitova zeigt mit 3f Lutz und 3 f Rittberger die schwierigere Kombination. Vorerst auf Platz drei mit 78.87 Pkt., die Kanadierin Kaetlyn Osmond. Neben der Kanadierin kämpfen noch die Japanerinnen  Miyahara und Sakamato und C. Kostner um die Bronzemedaille.

IMG-20180221-WA0001

Freitag, 23. Februar

Mit Startnummer 10 geht Nicole Schott an den Start. Wir wünschen ihr eine schöne, fehlerfreie Kür ! Daraus wurde leider nichts. Patzer beeinträchtigten das Programm und Nicole wirkte nicht so souverän wie zur EM in Moskau. Mit 168.41 Pkt. belegt sie Platz 18. Das die beiden Eiskunstläuferinnen für OAR startend ein Doppelsieg einfahren, war von vornherein klar. Es wird auch bei der WM in Mailand so sein. Nur für mich persönlich ist das Kürprogramm von Alina Zagitova nicht ausgewogen. In den ersten beiden Minuten passiert so gut wie garnichts, danach spult sie ihr Programm nur so ab. Auch wenn die Kür gespickt mit Höchstschwierigkeiten ist, hätte ich Evgenia Medvedeva insgesamt den Sieg gegönnt. Sie hatte zwar die Beste Kürwertung, doch es reicht insgesamt nur zu Platz zwei und sie war darüber nicht wirklich glücklich. Zagitova gewinnt Gold mit 239.57 Pkt. Medvedeva erreicht 238.26 Pkt. Bronze holt Kaetlyn Osmond aus Kanada mit 231.02 Pkt.

Damit sind die Eiskunstlaufwettbewerbe beendet. Zum Abschluß gibt es noch vor der Abschlußfeier die Gala der Olympiasieger(innen).

 

IMG-20180223-WA0013

Foto: E. Bieling

 

IMG-20180223-WA0014

Foto: T. Flade

 

 

 

 

 

 

Comments are closed.